Die Geschichte

Hausen Ende der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die Eheleute Christian und Agnes Heinen wohnen mit ihren drei kleinen Kindern in einem alten Bauernhaus im Unterdorf des Ortes. Um der Familie und auch der Nebenerwerbslandwirtschaft mehr Platz zu verschaffen, wird der Neubau eines Hauses und Stallungen geplant.

Im August 1957 stirbt Christian Heinen bei einem Verkehrsunfall. Damit sind die Pläne für einen Hausbau zunächst vergessen. Da das Bauernhaus jedoch schon vorher einer Erbengemeinschaft gehörte, die sich nun endlich auflösen will, wird der Neubau doch schnell wieder zum Thema. Eine neue Bleibe für Agnes Heinen und ihre Töchter muss her. Auf einem Bauplatz am Waldrand entsteht in der Zeit von 1958 bis 1961 das Einfamilienhaus; ein Kraftakt für Agnes Heinen und auch für die Kinder.

Bewältigt wurde das auch mit der Vermietung von Fremdenzimmern an Feriengäste, die zum damaligen Zeitpunkt oft aus den Niederlanden in die Eifel kamen. Mit dem heutigen Standard dürfen diese "Fremdenzimmer" nicht verglichen werden. So wurde das Frühstück im Wohnzimmer der Familie serviert und es gab auch nur ein gemeinsames Bad für die Gäste und die Hausbewohner.

In Erinnerung an ihren Mann gab Agnes Heinen dem Haus damals den Namen "Haus Christian". Und so heißt es noch heute.
Agnes Heinen zog 2005 zu ihrer ältesten Tochter nach Norddeutschland. Die Familie überlegte nun, was aus dem Haus werden sollte. Schnell war klar, dass nur eine Generalüberholung das Haus wieder auf den heutigen Standard bringen würde. Die folgende Sanierung machte aus dem Haus tatsächlich wieder einen Neubau und auch der Hausrat wurde fast komplett neu beschafft. Teilweise finden sich aber noch alte Möbel und Hausrat, die zu schön sind und zu viele Erinnerungen bergen, als dass man sie weggeben will.

Die Familie, inzwischen verstreut über ganz Deutschland, nutzt seither gerne das Haus als Treffpunkt oder auch einfach nur zur Erholung. Das können nun auch Sie!